Markt- und Preisentwicklung - (Kreuz-)Preiselastizität

In dem Modell bieten 4 Konkurrenz-Unternehmen (A, B, C und D) jeweils max. 3 Produkte (P1, P2 und P3) in unterschiedlichen Mengen auf den internationalen Märkten an. Die Mengen sind abhängig von den jeweiligen Produktions-/Anlagenkapazitäten der Unternehmen, die in dem Modell auf- oder abgebaut werden können. Bei den 3 Produkten handelt es sich um sogenannte Substitutionsgüter, d.h. ein Produkt kann jederzeit durch eines der anderen Produkte ersetzt werden (wie z.B. Butter durch Margarine). In dem Modell besteht somit eine starke Substitutionsbeziehung zwischen den Produkten und damit auch eine (stark) positive Kreuzpreiselastizität der Nachfrage. Hiernach zieht eine Preissenkung (Preiserhöhung) eines Produkt ...»

Beergame (Planspiel)

Das Beergame (Bierspiel) ist ein Rollenspiel, in dem die Teilnehmer die verschiedenen Rollen „Endkunde, Einzelhandel, Großhandel, Verteilzentrum und Brauerei" in einer Lieferantenkette einnehmen - mit dem Ziel, die Kosten der Gesamtkette möglichst gering zu halten. Da die einzelnen Parteien ihre Informationen nicht vollständig austauschen dürfen, sondern nur über Bestellmengen miteinander kommunizieren, versucht jeder Spieler das eigene Ergebnis zu optimieren mit der Folge, dass sich das System sehr schnell aufschaukeln wird (bekannt als bullwhip effect). Entwickelt wurde das Bierspiel um 1960 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) von der System Dynamics Group unter der Leitung von Jay Forrester. Mit ...»

Produktentwicklung / Produktverbesserung: Produktübergreifende Fehlerpriorisierung

In diesem Mini-Beispiel geht es darum, den Unterschied zwischen einer rein produktbezogenen und einer produktübergreifenden Fehlerbewertung und -priorisierung im Sinne einer rein monetären Betrachtung aufzuzeigen. Hierbei werden aufgetretene Produktfehler miteinander verglichen und bewertet. Aufgrund der begrenzten Entwicklerkapazitäten sollen die Fehler mit der höchsten Relevanz ausgewählt und zuerst behoben werden.  Um dies zu demonstrieren, werden in unserem Mini-Modell lediglich die folgenden 2 Fehler miteinander verglichen: Fehler 1 (Bauteil A) sowie Fehler 2 (Bauteil B).

Nachhaltiges Deutschland: Lock-In-Effekt

Wovon hängt eine nachhaltige Gesellschaft in Deutschland ab? Wie gelingt uns der Wandel und welche Akteure spielen dabei eine bzw. die entscheidende Rolle? Dieses Modell belegt es: Alle Akteure hängen voneinander ab und warten geradezu auf das Verhalten anderer. Im Jahrbuch Ökologie 2014 wird dies als Lock-In-Effekt bezeichnet – diese Veröffentlichung diente auch als Vorlage für das Modell.  Veröffentlichung:   Achim Daschkeit, Kora Kristof, Ulrich Lorenz & Sylvia Veenhoff: Deutschland 2050 – Bausteine für eine nachhaltige Zukunft, im Jahrbuch Ökologie 2014, Mut zu Visionen – Brücken in die Zukunft, Herausgeber: H Leitschuh, G. Michelsen, U.E. Simonis, J. Sommer, E.U. von Weizsäcker Kein Akteur kann unabhängi ...»

Software-Migration: Vermeidung von Bad Smells

Das vorliegende Modell zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einem umfangreichen, realen Modell. Es geht bei dem Projekt um die Migration einer Software mit einer monolithischen Architektur hin zu einer modernen, modularen und Service-orientierten Architektur. Das Modell soll helfen vor allem die Risiken zu bewerten und die Dynamiken, die sich im Projekt ergeben können, aufzuzeigen. Die detaillierten Einzelmodelle haben konkrete Bibliotheken genannt und auch Risiken hinsichtlich Krankheit oder Weggang von Mitarbeitern oder die Einflüsse aus dem Tagesgeschäft und parallelen Projekten reflektiert. Die Erkenntnisse aus diesem Modell sind in Teilen im Präsentator gesammelt. Das Modell macht noch KEINEN Gebrauch von  ...»

Project Portfolio Management

This model demonstrates an innovative and effective way for a permanent planning, prioritization, control and monitoring of all projects within an organization - based on Systems Thinking.

Projektportfoliomanagement / Projektbewertung und -auswahl

Das Projektportfoliomanagement beinhaltet die permanente Planung, Priorisierung, übergreifende Steuerung und Überwachung aller Projekte einer Organisation. Das Ziel der Priorisierung ist es, die optimale Mischung der Projekte innerhalb der gegebenen Bedingungen (wie Kundennutzen, strategische Ziele oder verfügbare Ressourcen) zu finden, welche den größten Beitrag zur Erfüllung der Ziele der Organisation leisten kann. Es gilt, die richtigen Projekte zu finden bzw. auszuwählen. Diese Projekte bilden dann das Projektportfolio und erhöhen die Effektivität. Bei der Auswahl und Bewertung von Projekten aber auch von Investitionen/Anschaffungen geht es häufig darum, viele Vor- und Nachteile abzuwägen. Dabei sollten a ...»

Produktentwicklung: Requirements / Risikoanalyse (FMEA / DRBFM)

Rückruf-Aktionen bzw. Qualitätsprobleme bei Unternehmen trotz ausgereifter Qualitätsmanagement (QM)-Methoden und Werkzeuge – wie ist das möglich? Natürlich spielt „menschliches Versagen“ eine Rolle, jedoch nicht die entscheidende! Der Hauptgrund ist recht trivial: es mangelt an Lust & Motivation, die QM-Methoden und Werkzeuge auch wirklich sinnvoll und systematisch zu nutzen! Risikoanalysen werden häufig nur als Pflichtaufgabe (als notwendiges Übel) und selten als Kür angesehen! FMEA (Fehlermöglichkeits-Einfluss-Analyse) und DRBFM (Design Review Based on Failure Mode, die so genannte Toyota-Methode) sind Methoden, die von den meisten Ingenieuren genutzt werden müssen, aber nicht gewollt sind. Es gilt lange, e ...»

Development of a well-functioning Technology Cluster

Which region is not interested in a well-functioning technology cluster - with many innovative companies developing new innovations together with the scientific facilities on site, thus creating many highly skilled jobs and ensuring a high prosperity in the region? In order to achieve this, so-called thematic clusters and networks have been established in many regions - supported by public funding for common R&D-projects (Research & Development) and network projects, for the development of centers of excellence and for location marketing (business development). Often, the success of these efforts remain far below expectations (in the medium and long-term perspective). This model tries to find answers to this.

Entwicklung eines regionalen Technologie-Clusters

Welche Region wünscht sich kein funktionierendes Technologie-Cluster - mit vielen innovativen Unternehmen, die gemeinsam mit den wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort neue, zukunftsweisende Innovationen entwickeln und somit viele hochqualifizierte Arbeitsplätze und somit einen hohen Wohlstand in der Region schaffen und sichern? Um dies zu erreichen, entstanden in vielen Regionen sogenannte themenbezogene Cluster und Netzwerke - flankiert durch Fördermittel für Kooperations- und Netzwerkprojekte, für den Aufbau von Kompetenzzentren an den Hochschulen und für eine zielgruppen-orientierte Wirtschaftsförderung zur Förderung der Neuansiedlung von technologie-orientierten Unternehmen.  Nicht selten blieben die E ...»